Voraussetzungen für eine Unternehmenskooperation

 

 

Die Leitung steht dahinter

Auf dem Weg zur Unternehmenskooperation sind einige Voraussetzungen notwendig. Kooperationen müssen zuerst einmal von „oben“, sprich von der Leitungsebene gewollt und aktiv vorangetrieben werden. Wenn das nicht der Fall ist, macht das ganze Thema keinen Sinn.

 

Strukturen "kooperationsfähig"

Und die Strukturen der Organisation müssen „kooperationsfähig“ sein, sprich das Projekt muss in der Organisation strukturell und personell integrierbar sein. Wichtig ist auch eine tiefgehende Potential-Analyse und ein klares Anforderungsprofil um u.a. zu wissen, welche Unternehmen man ansprechen will und welche nicht (weil sie nicht kompatibel mit der Satzung oder dem Leitbild sind).

 

Einstellen auf den privatwirtschaftlichen Sektor

Grundsätzlich bedeuten die ersten Kooperationen für beide Seiten immer auch Orientierungs- und Suchbegegnungen in einem bisher eher unbekannten Terrain, aber auf gleicher Augenhöhe! Für die Organisationen heißt das, sich auf den privatwirtschaftlichen Sektor einzustellen; dazu gehören u.a. folgende Aspekte: mögliche Erwartungen und Zielvorstellungen antizipieren, eine klare Strategie für die Kooperation (Ziele, Handlungskonzept, Kennzahlen, Zeitplan, Verantwortlichkeiten, vertragliche Aspekte), die Organisations-Positionierung, eindeutige Nutzenaussagen zur Zusammenarbeit (Case for Support), Wissen um innerbetriebliche Abläufe/“Zwänge“/Prozesse, Wissen um die „Sprache“ der Unternehmen, Kenntnis der relevanten Fachabteilungen/Ansprechpartner und Entscheider in den Unternehmen.

 

Wichtige Fragen müssen vorab beantwortet werden

Eine gute Kooperation liegt dann vor, wenn sie weit über das „Tue-Gutes“ hinausgeht und die strategischen Ziele der Organisation und des Unternehmens direkt positiv im Sinne von Mehrwerten für beide beeinflusst. Dabei stehen neben den monetären Leistungen auch Fragen der gemeinsamen Zielerreichung im Fokus.

Beide, Organisationen und Unternehmen müssen sich daher einige Fragen stellen: Sind unsere grundsätzlichen Ziele und unsere Projekt-Ziele im Besonderen identisch? Sprechen wir gemeinsame Zielgruppen an? Gibt es eine gegenseitige Steigerung des Bekanntheitsgrades und einen wertsteigernden Imagetransfer? Passt die „Chemie“, vertrauen wir uns gegenseitig?

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