ANSPRUCH AN DIE WERKSTÄTTEN:

BERUFLICHE UND SOZIALE INKLUSION UND ANGEBOTE, DIE EIN SELBSTBESTIMMTES LEBEN BESSER UND SCHÖNER MACHEN.

WIR BERATEN INKLUSIONSEINRICHTUNGEN IM HINBLICK AUF STRATEGIEN ZUR AUSRICHTUNG AN DEN ERWARTUNGEN UND BEDÜRFNISSEN DER MENSCHEN MIT BEHINDERUNG UND ZUR STÄRKUNG DER MARKTORIENTIERUNG.

DER INTEGRATIONSAUFTRAG: BERUFLICHE + SOZIALE TEILHABE!

 

Die Attraktivität der Werkstatt wird in Zukunft ganz wesentlich durch ein selbstbestimmtes Leben der Menschen mit Behinderung im sozialen Nahraum bestimmt. Das geht deutlich über das bisherige Verständnis von Teilhabe im Sinne beruflicher Teilhabe hinaus. Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe werden durch das BTHG eingefordert. Der Integrationsauftrag lautet daher: berufliche Teilhabe + gesellschaftliche Integration. Darüber hinaus zeigt Corona

gerade aber auch, wie wichtig für alle Selbstbestimmung und ein aktiv nutzbarer Sozialraum ist. Für die WfbM heißt das den Sozialraum so zu gestalten, dass er zu besserer beruflicher, aber ganz besonders auch gesellschaftlicher Teilhabe führt.

 

WAS HEISST DAS FÜR DIE WFBM?

 

Selbstbestimmung bedeutet, personenzentriert die Erwartungen und Bedürfnisse des Menschen mit Behinderung an       seinen Sozialraum zu analysieren und diese als Basis der Eingliederungshilfe und des Teilhabeangebots zu verstehen (der Sozialraum als Teilhaberaum). Die Eingliederungshilfe umfasst verschiedene Leistungen zur selbstbestimmten Lebensführung von Menschen mit Behinderungen. WfbM werden zukünftig stark daran gemessen, in wie weit es ihnen gelingt, den Menschen mit Behinderung adäquate Unterstützungsangebote zu unterbreiten. Vorrang haben inklusive Formen von Beschäftigung und Wohnen. Von besonderer Bedeutung sind auch alle Angebote rund um die Berufsbildungszeit mit ihrer beruflichen Orientierung, den Arbeitserprobungen und der beruflichen Qualifizierung.

DIE SOZIALRAUMSTRATEGIE

 

Die Menschen mit Behinderung erschließen sich ihren persönlichen Sozialraum und nutzen seine Möglichkeiten! Für die WfbM heißt das, die Erwartungen qualitativ und quantitativ zu analysieren und mit den derzeitigen Angeboten zu vergleichen. Das Ergebnis ist dann eine Sozialraumkarte mit unterschiedlichen Angeboten zu Einkaufen, Unterhaltung, Sport, Freizeit, Mobilität, etc.

DER SOZIALRAUM ALS ERLEBNISRAUM


Der Sozialraum mit all seinen Angeboten und Möglichkeiten muss so konzipiert werden, dass er von den Menschen mit Behinderung leicht genutzt werden kann. Hierfür müssen sie über Schulungen und tägliche Unterstützung befähigt werden. Entscheidend ist aber auch, die Menschen mit Behinderung in Bezug auf die Nutzung zu aktivieren. Die Aktivierung wird nur gelingen, wenn der Sozialraum tatsächlich personenspezifisch ausgerichtet und die jeweiligen Vorteile und Nutzen klar erkennbar sind, die Menschen über einen identitätsstiftenden Rahmen emotional berührt und der Sozialraum als Erlebnisraum wahrgenommen und erlebt werden kann. Hier stellen sich Fragen nach dem Narrativ, der „Storyline“, die den Sozialraum emotional aufladen soll sowie möglichen digitalen Anwendungen, die den Sozialraum auch bei sozialen und räumlichen Barrieren erlebbar machen (Stichwort „Digitaler Sozialraum“).

BEWERBEN UM

DIE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG.

 

Ausgangspunkt ist die Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung im sozialen Nahraum.

HANDLUNGSEMPFEHLUNG:

Für die WfbM heißt das, eine Profilierungsstrategie zu entwickeln, um Menschen mit Behinderung sowie Eltern und Betreuer zu überzeugen und für sich zu gewinnen. Dabei spielt das passgenau auf die Erwartungen der Menschen mit Behinderung abgestimmte Beschäftigungs-, Qualifizierungs-/Bildungs- und Wohnangebot die zentrale Rolle. Darüber hinaus geht es um die Vorteile, die „Leistungen aus einer Hand“ mit sich bringen, insbesondere durch die Vermeidung von Zuständigkeitskonflikten und Doppelbegutachtungen.

NEUE KOOPERATIONEN:

TEILHABE-CHANCEN VERBESSERN,

WACHSTUMSPOTENTIALE ERSCHLIESSEN.

Ziel ist, durch Kooperationen die Chancen   im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung deutlich zu verbessern.

Kooperationspartner sind u.a. Integrations-ämter, Schulen, Inklusionsunternehmen, Unternehmen des allgemeinen Arbeits-marktes, Landkreise, Gemeinden, Vereine, IHK, HWK, Agentur für Arbeit/Jobcenter, Träger der Sozialhilfe und politische Entscheidungsträger.

HANDLUNGSEMPFEHLUNG:

Für die WfbM heißt das, das eigene Angebots- und Leistungsprofil im Hinblick auf Relevanz und Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen. Die Nutzen- und Vermarktungs-strategie ist dann die Basis, um neue Kooperationspartner zu gewinnen und neue Geschäftsfelder mit neuen Wachstums-potentialen zu erschließen.

DIFFERENZIERUNG GEGENÜBER ANDEREN ANBIETERN.

 

Neue Marktteilnehmer werden die Selbst- bestimmung nutzen, um Marktanteile zu erschließen.Damit wird die WfbM im Bereich der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu einem Akteur unter vielen in einem vielschichtigen Beziehungs- und Netzwerkgeflecht. Sie werden zu einem regulären Teil des Sozialraums mit besonderer Aufgabenstellung und einem entsprechenden Nachteilsausgleich.

HANDLUNGSEMPFEHLUNG:

Für die WfbM bedeutet das, Differenzierungsaspekte in den Bereichen Beschäftigung, Qualifizierung/Bildung und Wohnen zu analysieren und sich durch eine offensive Positionierungsstrategie positiv abzugrenzen.

POTENTIAL-ANALYSE - SOZIALRAUM-MÖGLICHKEITEN

UNSERE HANDLUNGSFELDER

01. SOZIALRAUM-STRATEGIE

MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Angebots-Strategie

Ausgangspunkt ist die Erwartungshaltung der behinderten Menschen an ihren persönlichen Sozialraum. Für die WfbM heißt das, die Erwartungshaltungen zu analysieren und mit den derzeitigen Angeboten zu vergleichen.

 

Sozialraumkarte

Ausgangspunkt ist die Erwartungshaltung der behinderten Menschen und die lokalen Sozialraumangebote. Für die WfbM heißt das, eine lokale Sozialraumkarte anzulegen (Einkaufen, Unterhaltung, Sport, Freizeit, Mobilität, etc.).

 

Erlebnisraum-Strategie

Ausgangspunkt ist die Frage, wie die Menschen mit Behinderung aktiviert und für die Nutzung des Sozialraums gewonnen werden können. Für die WfbM heißt das, den Sozialraum als Erlebnisraum zu konzipieren, der leicht erschlossen, emotional wahrgenommen und ohne soziale und räumliche Barrieren erlebbar ist.

02. PROFILIERUNGS-STRATEGIE

MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

ELTERN UND BETREUER

Ausgangspunkt ist die Selbstbestimmung der behinderten Menschen im sozialen Nahraum. Für die WfbM heißt das, eine Profilierungsstrategie zu entwickeln, um Menschen mit Behinderung sowie Eltern und Betreuer zu überzeugen und für sich zu gewinnen.

Dabei spielt das passgenau auf die Erwartungen der behinderten Menschen abgestimmte Beschäftigungs-, Qualifizierungs-/Bildungs- und Wohnangebot die zentrale Rolle. Darüber hinaus geht es um die Vorteile, die „Leistungen aus einer Hand“ mit sich bringen, insbesondere durch die Vermeidung von Zuständigkeitskonflikten und Doppelbegutachtungen.

03. ANGEBOTSNUTZEN-

UND VERMARKTUNGS-STRATEGIE

KUNDEN UND KOOPERATIONSPARTNER

Ausgangspunkt ist, durch Kooperationen möglichst vielfältige Chancen im Sozialraum im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe für behinderte Menschen zu erschließen.

Für die WfbM heißt das, das eigene Angebots- und Leistungsprofil im Hinblick auf Relevanz und Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen. Die Nutzen- und Vermarktungsstrategie ist dann die Basis, um neue Kooperationspartner zu gewinnen und neue Geschäftsfelder mit neuen Wachstumspotentialen zu erschließen.

04. DIFFERENZIERUNGS-STRATEGIE

ANDERE ANBIETER

Ausgangspunkt ist das Werben „Anderer Anbieter“ im Sozialraum um die Menschen mit Behinderung. Für die WfbM heißt das, sich über ein differenzierendes Kompetenz- und Leistungs-Profil positiv von den „Anderen Anbietern“ insbesondere in den Bereichen Beschäftigung, berufsbegleitende Qualifizierung/Weiterbildung und inklusives Wohnen abzuheben und sich offensiv im Sozialraum zu positionieren.

05. INTERNE ANPASSUNGS-STRATEGIE

INTERNE STRUKTUREN

MIND-CHANGE BEI DEN MITARBEITENDEN

Ausgangspunkt sind die vielschichtigen Anpassungen der WfbM im Hinblick auf die Strukturen, das eigene Selbstverständnis sowie eine auf den Markt hin ausgerichtete Unternehmenskultur.

Für die WfbM heißt das, die Unternehmensorganisation und die Prozesse im Unternehmen anzupassen und die Angestellten zu befähigen und zu motivieren, den eingeschlagenen Weg aktiv mit zu gehen.

06. KOMMUNIKATIONS-STRATEGIE

INTERNE UNDN EXTERNE KOMMUNIKATION

Ausgangspunkt ist die Frage, wie eine effiziente und zielgruppengenaue Kommunikation bei gleichzeitig komplexer werdenden Stakeholder-Strukturen gelingt.

Für die WfbM heißt das, die internen und externen Zielgruppen zu identifzieren und zu analysieren.

Auf Basis von Persona-Analysen werden dann relevante Themen und Kontaktpunkte analysiert und zielgruppenspezifiche Stakeholder-Journeys entwickelt.

DER DIGITALE SOZIALRAUM ALS CHANCE FÜR MEHR GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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ESSENTIAL-Projects ist ein Beratungsunternehmen für Themen

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